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South Carolina Low Country.. 04.08.

Wen man auch fragt, welche Bücher man zu Rate zieht, es ist ausgeglichen. Die einen sagen, Charleston ist die schönere Stadt der beiden, die anderen sagen Savannah.


Nun gut, wir starten mit Charleston. Hierhin wurden fast ein Drittel aller nordamerikanischen Sklaven verschifft, hier begann der amerikanische Bürgerkrieg mit dem Angriff auf , bzw der Verteidigung von Fort Sumter, hier wurde „Fackeln im Sturm“ gedreht.


Zunächst waren wir aber auf direktem Wege nach Mount Pleasant und besuchen die Boone Hall Plantation. Hier wurden diverse Filme gedreht (ja, auch Fackeln im Sturm ;-) und die Eichenallee, bewachsen mit Spanischem Moos, wurde durch „vom Winde verweht“ bekannt. Wir finden sie recht schnell, berappen 20$ pro Person und rein geht’s. Es ist wieder sehr schwül, oder, wie Pete sagt, man braucht eine Machete, um sich fortzubewegen. Mir läuft das Wasser schon den Rücken runter, bevor wir die wunderschöne, ewig lange Eichenallee erreicht haben. Dort legen sich die Blätter wie ein Dach über einen, es ist einfach traumhaft. Schon von weitem blitzt weiß das Herrenhaus durch das dunkle Grün. Kleiner als erwartet ist es.

Wir besichtigen die erste Etage, schauen uns Krebse in den angrenzenden Sümpfen an, halten inne in den Unterkünften der Sklaven. Am Ende unserer Besichtigung der Plantage, die übrigens immer noch bewirtschaftet wird, hören wir uns einen Vortrag über Gullah an. Gullah, das ist eine lokale Kreolsprache, gleichermaßen aber auch eine Tradition, ein Lebensgefühl, eine Verbundenheit mit Afrika.


Nach der Plantage erwartet uns das sehr hübsche Südstaatenstädtchen Charleston. Zu Hauf gibt es hier Antebellum-Häuser, alle sehr gepflegt und wie gemalt. Wir laufen ein wenig durch die Straßen, dann aber ist die Schwüle (denn so heiß ist es gar nicht, um die 30 Grad) zu heftig und wir flüchten in ein Bistro. Dem kostenlosen Wasser sei dank trinke ich allein 1,5 Liter. Essen ist auch gut.


Dann zum Battery Park, ein Blick auf Fort Sumter werfen. Im Wasser sehe ich eine riesige Schildkröte, bestimmt 50 cm groß! Wir schlendern zum Markt, auf dem früher Sklaven verkauft wurden, heute Körbe, Schmuck, Gewürze und falsche Markensonnenbrillen.


Ein Gewitter zieht auf und wir beschließen, doch noch weiter zu fahren. Charleston ist sehr schon, aber uns ein wenig zu geleckt, zu wenig Leben, als dass wir die teuren Zimmerpreise zahlen wollen.


Und so füllen wir grade ein Motelzimmer kurz vor Savannah mit Leben. Pete spielt Gitarre, ich tippe. Es ist so schwül, dass der Spiegel von der hereinströmenden Luft beschlägt. Sogar im Bad.


Übrigens habe ich viel zu viele Klamotten mit. Mein Optimismus, was das amerikanische Klima angeht, war sogar noch zu pessimistisch! Zwei lange Hosen? Haha! Ein langer Pullover, eine dünne Strickjacke? Ich lach mich tot! Doofe Sandra!

 

http://www.youtube.com/watch?v=A8Zg_SaWSAs

 

4.8.13 05:03
 


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