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The swimming song… 05.08.

Ich muss mal eine Wasserratte gewesen sein... zumindest erinnere ich mich selbst dunkel und in Erzählungen hieß es immer „Und Sandra, mit blauen Lippen, fragte immer „wa-wa-wann gehen wir wieder rein?“ Aber nun? Nee, ist mir alles zu kalt. Atlantik, Mittelmeer, Schwimmbad oder gar die seichten Molen des Rheins.... immer sitze ich am Rand und gucke zu. Aber hier, auf Treasure Island am Golf von Mexiko erlebe ich nun zum ersten Mal Wasser, das so pisswarm ist, dass ich ohne auch nur eine Sekunde zu zögern reingehe und beim Rausgehen kein Handtuch brauche, weil der warme Wind mich sowieso gleich wieder zufönt. Und dann fliegen plötzlich ein paar Pelikane über uns hinweg, Fischschwärme umschwimmen uns (sind nur kleine Fische, sonst hätte ich geschrien... wirklich!)


Aber heute morgen stand erstmal die wirklich historische Stadt St. Augustine auf dem Plan. Wie wir nun gelernt haben, ist die Stadt der erste von Europäern gegründete Ort auf dem Boden der vereinigten Staaten. Und hübsch ist sie und seltsam vertraut: eindeutig spanisch! Eine Plaza mit einer Kirche an der Seite, eine sehr hübsche Fußgängerzone mit Handwerksläden, Palmen, repräsentative Gebäude, spanisches Essen und Keramik. Wir kommen uns vor wie in Andalusien. Die Häuser sind sehr gut erhalten, so dass man kaum glaubt, dass sie wirklich im 17. und 18. Jahrhundert errichtet wurden. Sind sie aber, sagt mein Reiseführer „USA – Der Osten“. Glauben wir dem mal. Und was machen die Menschen am Montag morgen bei Temperaturen, die einem schon wieder den Scheiß aus den Poren treibt? Sie mähen den Rasen!


Wir folgen der Küstenstraße gen Süden, weil man aber eher Häuser sieht, die am Strand stehen, als das Meer selbst, wechseln wir bald auf die Interstate und lassen uns von Gewittern nach Orlando begleiten. Dann weiter durch Florida und bis an die Golflküste. Die Wahl für Treasure Island fällen wir aufgrund der Couponhefte, die man im Welcome Center bekommt und in denen Motels und Hotels aufgelistet sind und man daher immer ein bisschen abchecken kann, wo was wie teuer ist.

Und so landen wir im Beach House direkt am Strand für 61$. Die wirklich nette Frau am Counter gibt uns sogar noch Stühle und Handtücher mit und wir entern sofort das Meer.... Später sagt die Frau uns auch noch, wie warm das Wasser ist: 84°F! Also nahezu 28 Grad!


Der Sand vermischt sich mit Salz und Schweiß zu einem wirksamen Peeling, wir sind vollkommen paniert, glücklich, leicht und angeheitert. Das an den Strand geschmuggelte Bier ballert ganz gut in der Sonne.


Nach Sonnenuntergang gehen wir auf eine andere Insel und suchen uns ein nettes Plätzchen zum Essen. Meeresfrüchte mit Pasta, dazu Weißwein, Blick aufs Wasser, wohlig warm. Auf dem Rückweg, den Pete mich schiebt und zieht, weil mir plötzlich ziemlich schlecht ist und ich am liebsten sterben möchte, treffen wir auf Angler, die von einer über 10 m hohen Brücke herab angeln und schon 2 Stachelrochen gefangen haben. Hätte mir die Dinger gern näher angesehen, aber ich sterbe ja grad und muss ins Bett.


Ich habe übrigens überraschender Weise überlebt... 10 Stunden komatöser Schlaf sei Dank!



http://www.youtube.com/watch?v=fuz5TKzaJoE

7.8.13 01:47
 


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